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DEUTSCHE MEISTERSCHAFTEN 2006

Pressemitteilungen

Hier finden sie aktuelle Presseberichte zu den Deutschen Meisterschaften 2007.




 

Presse

 

Montag, 15. Januar 2007 - 16:53 Uhr
Wir gratulieren den Siegern der Deutschen Meisterschaft...

Herren-Einzel:
Joppien, Björn (FC Langenfeld)
Herren-Doppel:
Hopp, Kristof (1. BC Bischmisheim)
Kindervater, Ingo (1. BC Beuel)
Damen-Einzel
Xu, Huaiwen (1. BC Bischmisheim)
Damen-Doppel:
Grether, Nicole (SG EBT Berlin)
Schenk, Juliane (SG EBT Berlin)
Mixed:
Kindervater, Ingo (1. BC Beuel)
Piotrowski, Kathrin (1. BC Bischmisheim)

Die Ergebnisse:
Herren-Einzel:
Joppien, Björn (FC Langenfeld)
Hückstädt, Conrad (SG EBT Berlin)
Ergebnis: 15:2 15:6
Spieldauer: 00:42 h

Herren-Doppel
HD Hopp, Kristof (1. BC Bischmisheim)
Kindervater, Ingo (1. BC Beuel)

Fuchs, Michael (1. BC Bischmisheim)
Spitko, Roman (TuS Wiebelskirchen)
Ergebnis: 15:10 15:6
Spieldauer: 00:50 h

Damen-Einzel
Xu, Huaiwen (1. BC Bischmisheim)
Overzier, Petra (1. BC Beuel)
1Ergebnis: 11:2 11:9
Spieldauer: 00:35 h

Damen-Doppel:
Grether, Nicole (SG EBT Berlin)
Schenk, Juliane (SG EBT Berlin)

Marinello, Sandra (PSV Ludwigshafen)
Piotrowski, Kathrin (1. BC Bischmish
Ergebnis: 15:1 15:6
Spieldauer: 01:00 h

Mixed
Kindervater, Ingo (1. BC Beuel)
Piotrowski, Kathrin (1. BC Bischmisheim)

Hopp, Kristof (1. BC Bischmisheim)
Overzier, Birgit (1. BC Beuel)
Ergebnis: 15:13 17:14
Spieldauer: 00:46 h

Montag, 6. Februar 2006 - 13:50 Uhr
Wo Dabeisein noch zählt

BADMINTON: Bei der DM in der Seidensticker-Halle schauen über 3.800 Besucher zu

VON SILVIA STIENEKER UND REIMAR OTT (FOTOS)

Bielefeld. Mehr als 2. 000 Federbälle wurden in der vergangenen Woche bei den 54. Deutschen Badminton-Meisterschaften in der Seidensticker-Halle zerschlagen. Doch aggressiv waren die 184 Aktiven, die von Donnerstag bis Sonntag um Titel kämpften, nur auf dem Feld. „Alles ist sehr harmonisch verlaufen, es gab keine Dissonanzen“, sagte Veranstalter Folker Seemann nach dem Turnier zufrieden.

Die sensationelle Rückhand von Björn Joppien, der sich seinen Titel als Deutscher Meister zurückholte, Xu Huaiwens präzise Attacken und die vielen, vielen anderen Kniffe der deutschen Badminton-Elite begeisterten nun schon zum siebten Mal die Zuschauer in der mit Blumen geschmückten Halle. Trotz starken Schneeregens besuchten an allen vier Tagen insgesamt mehr als 3.800 Zuschauer die Wettkämpfe. „Am Samstag waren die meisten da“, sagte Folker Seemann von der PLAY Sportmarketing, „denn erfahrungsgemäß sind die Viertelfinale und Halbfinale die besten Spiele.“

In den Vorrundenspielen durfte Bielefelds Badminton-Nachwuchs zeigen, was er drauf hat. Die per Wildcard ins Spiel gekommenen Jacqueline Mazurek, Eliane Exner und Jan Blomeyer schieden zwar wie erwartet sofort gegen die stärkere Konkurrenz aus, hatten aber trotzdem viel Spaß: „Wir hatten ja nichts zu verlieren“, sagte Mazurek fröhlich, nachdem sie mit Blomeyer das Gemischte Doppel verloren hatte, „aber trotzdem war es einfach toll, dabei zu sein.“

Beim Badminton zählt das Dabeisein tatsächlich noch etwas, denn hohe Preisgelder werden bei diesem Sport nicht ausgezahlt – die Sieger erhalten lediglich goldene Pokale, Medaillen und Urkunden. Xu Huaiwen durfte sich zum dritten Mal, Björn Joppien sogar bereits zum sechsten Mal über den Titel des Deutschen Meisters freuen. „Letztes Jahr waren die Endspiele wesentlich spannender“, erzählte Seemann, „da ist alles knapper ausgegangen. Heute haben die Favoriten gewonnen, und zwar recht klar.“

2005 hatte Marc Zwiebler überraschend Björn Joppien in einem 110-Minuten-Match geschlagen. Da Zwiebler in diesem Jahr jedoch verletzungsbedingt nicht dabei sein konnte, stand Joppiens Weg an die Spitze niemand im Wege. Mit seinem Final-Gegner Conrad Hückstädt hatte der Seriensieger leichtes Spiel und siegte 15:2 und 15:6.

Auch Xu Huaiwens Sieg war keine große Überraschung: Die kleine Frau (1,60 Meter) hat einfach den Bogen raus, und ihre Siegesserie will nicht abreißen: Letztes Jahr holte sie bei der WM die Bronze-Medaille, im Januar siegte sie bei den Swiss Open, und nun in Bielefeld. Auch wenn ihre Gegnerin Petra Overzier im zweiten Satz deutlich mehr Paroli bot, gewann Xu Huaiwen das Match 11:2, 11:9.

Die gebürtige Chinesin, die 2003 deutsche Staatsbürgerin wurde, ist das Siegen also gewohnt. Trotzdem kann sie sich noch so richtig freuen, und das Publikum jubelte mit ihr. Als sie ihre Ehrenrunde an den Tribünen vorbei absolvierte, war der Applaus besonders laut.

Zu „We are the Champions“ ließen die Badminton-Stars sich gebührend feiern, während ihnen die riesigen goldenen Pokale überreicht wurden. Über 70 ehrenamtliche Helfer (vom mitveranstaltenden Stadtsportbund Bielefeld und den Vereinen SC Babenhausen und SV Brackwede) sorgten für einen reibungslosen Ablauf in der Halle. „Wir sind sehr zufrieden damit, wie alles abgelaufen ist“, betonte Seemann. Man habe aus Fehlern der vergangenen Jahre gelernt und die „Schwachstellen ausgemerzt“, so dass Sportler und Zuschauer sich gut betreut und informiert fühlen konnten.

Für die Jahre 2007 und 2008 steht bereits fest, dass die Badminton-DM wieder in der Bielefelder Seidensticker-Halle durchgeführt wird. Doch bis dahin wird sich im Badminton-Sport vieles ändern: Die International Badminton Federation plant, die Zählweise umzustellen: Statt wie bisher soll ein Satz nicht nur bis zum 15. Punkt, sondern bis 21 gespielt werden. Zudem wird – wie im Volleyball – die Rallye-Point-Methode angewandt: Bei dieser Regel kann jede Partei unabhängig vom Aufschlag einen Punkt erzielen. So sollen die Spiele noch schneller und spannender werden.

© 2006 Neue Westfälische
Bielefelder Tageblatt (MW), Montag 06. Februar 2006

Montag, 6. Februar 2006 - 13:42 Uhr
Joppien holt die Meisterschaft mit links

BADMINTON: Finale der DM in Bielefeld / Xu Huaiwen siegt zum dritten Mal im Einzel
VON SILVIA STIENEKER

Bielefeld. Die neue und alte deutsche Meisterin im Badminton heißt Xu Huaiwen. In einem vor allem im zweiten Satz spannenden Match besiegte die 30-jährige gebürtige Chinesin gestern in Bielefeld Petra Overzier (1. BC Beuel) mit 11:2, 11:9. Damit sicherte die quirlige Spielerin vom BC Bischmisheim sich den Titel zum dritten Mal.


Auch Björn Joppien war kein Unbekannter bei den 45. Deutschen Meisterschaften, die seit sieben Jahren in Bielefeld ausgetragen werden: Der 25-Jährige gewann zum sechsten Mal den Meistertitel, meldete sich nach einem Jahr voller Verletzungen und Niederlagen mit einer beeindruckenden Leistung zurück. Der auf Platz zwei gesetzte Conrad Hückstädt vom Bundesligisten EBT Berlin hatte kaum eine Chance gegen den 1,91 Meter großen Linkshänder vom FC Langenfeld, der sich „seinen Titel unbedingt zurückholen wollte“, nachdem er im vergangenen Jahr Marc Zwiebler unterlegen war. Den ersten Satz gewann Joppien 15:2, den zweiten, nachdem Hückstädt dann doch etwas aggressiver agierte, mit 15:6. „Im Viertelfinale am Samstag ist es nicht so rund gelaufen, deshalb hatte ich richtigen Bammel vor diesem Spiel“, sagte Joppien erleichtert. Im Mixed siegte erneut das Duo Kathrin Piotrowski/Ingo Kindervater (15:13, 17:14 gegen Kristof Hopp/Birgit Overzier). Das Damendoppel entschieden Nicole Grether/Juliane Schenk mit 15:1, 15:6 für sich. Bei den Herren gewannen Kristof Hopp und Ingo Kindervater 15:10, 15:6.

Hat sich den Titel zurückgeholt: Björn Joppien bedankte sich nach dem Match beim Publikum.

© 2006 Neue Westfälische
Bielefelder Tageblatt (MW), Montag 06. Februar 2006

Samstag, 4. Februar 2006 - 09:37 Uhr
Die Seidensticker Halle in neuem Blumen-Glanz

Die Veranstalter der Badminton-DM haben wieder einmal bewiesen, was man aus der vielseitigen Halle machen kann. Foto: Stefan Hörttrich

© 2006 Westfalen-Blatt
Samstag 04. Februar 2006

Samstag, 4. Februar 2006 - 09:32 Uhr
Zufriedene Verlierer: »Eine tolle Erfahrung«

Badminton-DM geht ohne Bielefelder Beteiligung weiter

Von Jan Lüdeke
Bielefeld (WB). Veranstalter Folker Seemann freut sich bereits auf die Spiele am Wochenende. Dann nämlich ermitteln Deutschlands beste Badminton-Akteure ab dem Viertelfinale die fünf Deutschen Meister im Damen-Einzel und -Doppel, Herren-Einzel und -Doppel sowie im Mixed.
Nicht mehr zu bestaunen sind dann die Bielefelder Lokalmatadoren. Am Freitag schied auch das Damendoppel Eliane Exner (TuS Eintracht) und Jacqueline Mazurek (BC Ajax) aus.


Als Trainer Robert Panasiewicz (gebrochenes Sprunggelenk) vor der Partie zur Zuschauertribüne humpelte, war er noch frohen Mutes: »Für das Damendoppel mache ich mir die größten Hoffnungen.« Seinen beiden Schützlingen Exner und Mazurek hatte er mit auf den Weg gegeben, dass »es anfangs mit dem Zusammenspiel nicht klappen könnte.« Denn die Partnerinnen hatten im Vorfeld der DM lediglich zwei Mal gemeinsam trainiert.
Der Coach behielt Recht, es dauerte seine Zeit bis die Bielefelder Eigengewächse ins Spiel fanden. Nach zehn Minuten war der erste Satz mit 4:15 relativ deutlich an die Gegnerinnen Jana Voigtmann und Ulrike Sanftleben aus Jena gegangen. Panasiewicz zeigte sich dennoch zufrieden: »Jetzt haben sie sich gesammelt. Ich erwarte ein ausgeglichenes Spiel im zweiten Satz.«
Und wieder wurde Panasiewiczs Prophezeiung wahr. Zwar lag das Duo schnell mit 0:5, später 3:9 und 5:12 hinten, doch Exner und Mazurek kämpften sich zurück, gingen gar 13:12 in Führung. »Danach haben sie zu unruhig gespielt«, befand Panasiewicz. Die beiden Spielerinnen meinten, sie hätten »zu wild und zu chaotisch agiert.«
Trotz des abermaligen Ausscheidens - Mazurek war auch im Mixed und Damen-Einzel angetreten - zeigten sich die beiden 19-Jährigen zufrieden. Exner ärgerte sich nur darüber, »dass ich wichtige Punkte versemmelt habe. Aber es war eine tolle Erfahrung.«
Ein wenig verärgert zeigte sich Mazurek über die Gegnerinnen: »Die haben irgendwie bei jedem Schlag gelacht. Das war komisch.«
Das Fazit des Trainers fiel am Ende durchaus positiv aus: »Da waren gute Ansätze dabei. Aber Routine kann man nicht beschleunigen. Wenn Eliane und Jacqueline öfter miteinander trainieren und Seite an Seite spielen, dann wird das Zusammenspiel ganz anders funktionieren.«
Die Seidensticker Halle, die, geschmückt mit vielen Pflanzen, in neuem Glang erscheint, war am zweiten Turniertag deutlich stärker besucht als noch einen Tag zuvor. Insgesamt fünf Schulklassen nahmen das Angebot eines Vortrags von Folker Seemann über Badminton und anschließenden freien Eintritts wahr. Seemann glaubt, dass »die Halle am Samstag richtig voll wird.«
Seemann und seine Mitarbeiter sind mit der bisherigen Organisation hochzufrieden. Auch von den Leistungen der Bielefelder Lokalmatadoren zeigte sich Seemann angetan: »Das Mixed am Donnerstag war schon klasse. Und auch die beiden Damen haben sich im Doppel richtig gut geschlagen.«
Gut schlugen sich auch einige Außenseiter, doch die ganz großen Überraschungen blieben bis dato aus. Alle Topfavoriten setzten sich ohne Probleme durch. Die Titelverteidiger gelten auch in diesem Jahr wieder als heißeste Anwärter auf die fünf Titel. Ausnahme ist das Herren-Einzel, wo Vorjahressieger Marc Zwiebler wegen einer Verletzung nicht am Start ist.
Am Freitagabend fand die legendäre Player's Night, eine Feier im Stadtpalais, statt. Genutzt wurde die Veranstaltung zur Entspannung und zum gegenseitigen Kennenlernen.

© 2006 Westfalen-Blatt
Samstag 04. Februar 2006

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